Donnerstag, 13. Juli 2017

Babylon.js 3.0 hilft bei Fehlersuche in WebGL-Szenen und dem Erstellen interaktiver Oberflächen

Babylon.js 3.0 hilft bei Fehlersuche in WebGL-Szenen und dem Erstellen interaktiver Oberflächen

13.07.2017 10:23 Uhr Julia Schmidt

Mit der dritten Hauptversion der WebGL und JavaScript nutzenden 3D-Engine können Entwickler nun WebGL 2, WebVR 1.1 und gITF 2.0 in ihren Projekten einsetzen. Außerdem stehen eine GUI-Bibliothek und ein neuer Debugger zur Verfügung.

Gut ein halbes Jahr nach der letzten Nebenversion haben die Babylon.js-Entwickler nun den Sprung auf Version 3.0 vollzogen. Die Engine kommt beispielsweise im Xbox Design Lab zum Einsatz und lässt sich zum Erstellen von im Browser laufenden 3D-Inhalten verwenden. Nach dem Update kann sie unter anderem mit WebGL 2 umgehen und nutzt es bei Verfügbarkeit automatisch. Außerdem kennt das Framework nun WebVR 1.1 und die zweite Hauptversion des Dateiformats zum Austausch von Laufzeit-Assets für GL-APIs gITF. Wollen Anwender interaktive Anwendungsoberflächen gestalten, steht ihnen mit Babylon.GUI eine neue, zu WebVR kompatible Bibliothek zur Verfügung. Zu Animationszwecken lässt sich nun außerdem zwischen Objekten morphen.

Um Entwicklern den Umgang mit Babylon.js zu erleichtern, hat das Team die Dokumentation überarbeitet, in der sich nun neben Tutorials und Klassendokumentationen auch Beispiele für den Playground des Projekts suchen lassen. In Letzterem können Nutzer direkt im Browser Experimente machen und sich sofort ansehen, was Änderungen im Code bewirken. Ein weiteres neues Hilfsmittel ist der WebGL-Debugger Spector.js. Er gibt Aufschluss über Rendering-Details jedes einzelnen Frames und lässt sich so zum Beheben von Unstimmigkeiten verwenden.

Eine komplette Liste aller Änderungen, die auch einen Rewrite von PBRMaterial zur realistischeren Darstellung von Beleuchtungsverhältnissen und Oberflächenverhalten umfasst, ist auf GitHub zu finden. Babylon.js ist ein Open-Source-Projekt und unter der Apache-2-Lizenz geschützt. Der Hauptentwickler des Projekts ist bei Microsoft angestellt. (jul)



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