Montag, 17. Juli 2017

CD Projekt Red: Journalist oder Rockstar für Cyberpunk 2077 geplant


Was unterscheidet die Klasse Rockstar vom Journalisten oder vom Manager? Diese Frage müssen sich offenbar Spieler in Cyberpunk 2077 stellen, dem nächsten Rollenspiel von CD Projekt Red. Über die ungewöhnlichen Klassen hat Mike Pondsmith im Videointerview mit GameReactor.eu gesprochen; Pondsmith ist Autor und Schöpfer der Pen-and-Paper-Rollenspiele, auf denen Cyberpunk 2077 basiert.

Weitere Angaben zu dem System macht er nicht. Allerdings habe er über eine Woche zusammen mit Adam Kiciński, dem Chef und leitenden Spieldesigner von CD Projekt Red, über Details des Systems gebrütet, und gemeinsam hätten sie sich einige Überraschungen ausgedacht. Die Wortmeldung von Pondsmith ist auch deshalb interessant, weil sie nach längerer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen für Cyberpunk 2077 bedeutet, auf das nicht nur viele Fans von The Witcher 3 ungeduldig warten dürften.

Cyberpunk 2077 wurde bereits 2012 angekündigt. CD Projekt Red arbeitet aber erst seit Ende 2015 mit einem wirklich großen Team an dem Titel. Nach aktuellem Wissensstand steuert der Spieler das Mitglied einer Einheit von Elitepolizisten, die Jagd auf sogenannte "Psychos" machen: So heißen Figuren, die ihren Körper mit zu vielen Implantaten ausgestattet haben.

Das kann dazu führen, dass sich die künstlichen Körperteile plötzlich gegen ihren Gastgeber wehren, aber auch gegen andere Menschen. Falls reguläre Polizeikräfte mit den daraus resultierenden Problemen nicht mehr fertig werden, kommen in Cyberpunk 2077 die Spezialkräfte der Psycho-Einheit zum Einsatz.

Millionen für lebendige Städte

Wichtigster Schauplatz des Rollenspiels ist die offen angelegte Stadt Night City. Es wird interessant sein, diesen Ort im fertigen Spiel zu sehen, denn CD Projekt Red hat dafür rund 6,8 Millionen Euro an Fördergeldern speziell für die Darstellung lebendiger Städte zugesprochen bekommen.

Informationen über den Erscheinungstermin liegen derzeit nicht vor. Falls der Titel der erwartete Erfolg wird, steht einem Nachfolger übrigens nichts im Wege: Mike Pondsmith hat dem polnischen Studio die Rechte auf beliebig viele Fortsetzungen eingeräumt.



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