Dienstag, 18. Juli 2017

Software AG profitiert von Wartungsgeschäft

Firmensitz der Software AG in Darmstadt-Eberstadt.

(Bild: dpa, André Hirtz/Archiv)

Die Lizenzverkäufe bei Deutschlands zweitgrößtem Wachstumshersteller gingen allerdings um 6 Prozent zurück, weswegen auch das Wartungsgeschäft nicht so stark wuchs wie erwartet.

Die Software AG hat dank guter Geschäfte mit der Wartung von Firmenplattformen im zweiten Quartal mehr verdient. Das Nettoergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vor allem wegen der Entwicklung rund um die IntegrationssoftwareDBP (Digital Business Platform) um 10 Prozent auf 40,2 Millionen Euro.

Der 307-155139:Gesamtumsatz von Deutschlands zweitgrößtem Software-Hersteller legte im zweiten Vierteljahr leicht um 2 Prozent auf 207,4 Millionen Euro zu. Das zur Wachstumssparte erklärte Wartungsgeschäft schnitt allerdings mit 104,1 Millionen Euro schwächer ab als von Experten angenommen. Grund: Die Lizenzverkäufe gingen um 6 Prozent zurück. Weniger Lizenzen schmälern tendenziell die Chancen, den Kunden anschließend auch die lukrativeren Wartungsverträge zu verkaufen.

Beim Blick nach vorn gibt sich die Software AG aber optimistisch: Das Management erhöhte die Prognose für die operative Gewinnspanne (Anteil des bereinigten Betriebsergebnisses am Umsatz) in dem TecDax-Konzern auf 31,0 bis 32,0 Prozent. Zuvor hatten die Darmstädter hier 30,5 bis 31,5 Prozent erwartet. "Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte sind wir sehr zuversichtlich, unser profitables Wachstum weiter auszuweiten", sagte Finanzchef Arnd Zinnhardt. (dpa) / (jk)



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