Montag, 17. Juli 2017

Sporttracking: Apple will mehr Daten als alle anderen gesammelt haben

Sporttracking: Apple will mehr Daten als alle anderen gesammelt haben

17.07.2017 07:43 Uhr Ben Schwan

Die Apple Watch kann verschiedene Sportarten tracken.

(Bild: Apple)

Für die Fitnessfunktionen seiner Computeruhr Apple Watch betreibt der Konzern seit mehreren Jahren durchgehend ein Forschungslabor.

Apple hat nach eigenen Angaben mehr biometrische Fitnessinformationen erfasst als alle anderen Sportlabore. Das teilte Jay Blahnik, Direktor für Fitness und Gesundheitstechnik bei dem Konzern, vor Journalisten mit, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe ("Apples geheimes Fitnesslabor"). Das Unternehmen betreibt schon seit mehreren Jahren – noch vor dem erstmaligen Erscheinen der mit Fitnesstracking-Funktionen ausgerüsteten Apple Watch im Jahr 2015 – ein eigenes Fitnesslaboratorium auf seinem Campus in Cupertino. Dort dürfen Mitarbeiter des Unternehmens Sport treiben, während Messwerte genommen werden.

Der iPhone-Konzern soll mittlerweile der größte Einkäufer sogenannter Metabolic Carts sein, mit der sich der Stoffwechsel einer Person über ihren Sauerstoffverbrauch messen lässt. Die Geräte sind zum Teil auch tragbar und werden von Testpersonen etwa auf Radtouren rund um den Campus mitgenommen. Ziel der Datenerfassung ist es, die Algorithmen der Apple Watch möglichst genau zu machen. Auch den Kalorienverbrauch bei unsportlichen Tätigkeiten wie dem schlichten Sitzen erfassen die Forscher.

In dem Labor gibt es neben normalen Fitnessgeräten auch ein Schwimmbecken, in das Apple seine Mitarbeiter schickt. Dabei habe man gelernt, dass es schwer sei, verschiedene Schwimmarten wie Kraulen oder Brustschwimmen auseinanderzuhalten, sagte Blahnik. Das Unternehmen baut gerade seine Fitnessfunktionen in der Apple Watch weiter aus. Mit watchOS 4 im Herbst soll es erstmals möglich sein, die Computeruhr direkt mit Fitnessgeräten zu vernetzen, um die dort erfassten Daten zu übernehmen. Auf Lauf- und Gehbändern etwa ist die Uhr derzeit nämlich nicht immer besonders genau, was Distanz- und Kalorienerfassung anbelangt.

Mehr dazu bei Technology Review Online:

(bsc)


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