Donnerstag, 13. Juli 2017

Virtual Reality: Oculus plant drahtloses 200-Dollar-Headset


Wie Bloomberg berichtet, arbeitet Oculus VR an einem drahtlosen VR-Headset für 2018. Die Facebook-Tochter möchte damit den Massenmarkt ansprechen, was mit bisherigen Modellen wie dem Rift oder mit konkurrierenden Modellen wie HTCs Vive und Sonys Playstation VR bisher nicht gelungen ist. Das namenlose VR-Headset wird intern unter dem Codenamen Pacific entwickelt, es soll rund 200 US-Dollar kosten und leichter als Samsungs Gear VR sein.

Bereits 2016 demonstrierte Oculus VR einen Prototypen, der als Santa Cruz bezeichnet wurde. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte es auf der Oculus Connect 3, der VR-Entwicklerkonferenz des Herstellers, als frühes Vorserienmodell per Video-Einspieler gezeigt. Santa Cruz verfügt über einen integrierten Akku, der wie die eigentliche Hardware offenbar am Hinterkopf den Nutzers sitzt. Obendrein weist das VR-Headset die bekannten integrierten Kopfhörer auf; es unterstützt aber kein Inside-Out-Tracking.

Die großen Hersteller arbeiten an Stand-alone-Headsets

Anders als bei stationären Head-mounted-Displays benötigt diese Art der Erfassung keine externen Kameras, sondern nutzt im VR-Headset integrierte Sensoren, um die Position des Nutzers im Raum zu bestimmen. Die bisher von uns ausprobierten Vorabmuster mit dieser Art von Positional Tracking, eines von Intel (Project Alloy) und eines von Qualcomm (SD835-Plattform), überzeugten uns nur bedingt. Facebook werde das neue VR-Headset noch 2017 ankündigen, eventuell auf der Oculus Connect 4, die Mitte Oktober stattfindet.

Unseren Quellen zufolge soll das drahtlose Rift von einem Snapdragon-SoC von Qualcomm angetrieben werden, wohingegen Samsungs Stand-alone-VR-Headset einen hauseigenen Exynos-Chip nutzt. Obendrein entwickeln Google und Qualcomm eine Daydream-Referenz-Plattform für drahtlose Head-mounted-Displays, erste Modelle kommen von HTC und Lenovo.



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